Explosionsgeschützter Ventilator

Der explosionsgeschützte Ventilator wird derart konstruiert, dass das Risiko, dass der Ventilator eine Zündquelle bildet, auf ein absolutes Mindestmaß beschränkt wird. Wir unterscheiden explosionsschützende konstruktive Maßnahmen am Motor, am Antrieb, am Pumpengehäuse und an etwaigen Zubehörteilen. Den Umfang der zusätzlichen explosionsschützenden Maßnahmen, die am Ventilator durchgeführt werden, bestimmt im Grunde der Betreiber. Er hat anhand der Gefährdungsbeurteilung bestimmte ATEX Zonen eingeteilt und anschließend wird festgelegt, welcher ATEX Klassifizierung die Maschinen entsprechen müssen, die in diesen Zonen eingesetzt werden.

Eigenschaften von einem explosionsgeschützten Ventilator

Unter normalen Umständen verursachen Standardventilatoren keine Funken. Eine Veränderung der Umgebungsbedingungen oder des Mediums kann jedoch beispielsweise zur einer Veränderung des elektrischen Isolationswertes der Luft führen. Dadurch könnte in einem Elektromotor ein Lichtbogen zwischen nicht isolierten Leitern entstehen. Auch statische Elektrizität kann durch sich verändernde Umgebungsbedingungen oder ein sich veränderndes Medium entstehen. Dazu gehören beispielsweise trockene Luft, Staub und Material in Reibung mit ungeerdeten beweglichen Teilen oder der Durchfluss dieses Mediums durch Leitungen und Komponenten bei denen ein Verlust der Durchgängigkeit des Schutzleiters auftritt.

Außerdem werden bei explosionsgeschützten Ventilatoren Defekte aufgrund von Verschleiß, Ausfall von Komponenten und externen Ursachen berücksichtigt. Auch hier gibt die ATEX Klassifizierung den Ausschlag im Hinblick auf das Maß, in dem der explosionsgeschützte Ventilator dagegen gerüstet ist, eine Zündquelle zu bilden. Ein gutes Beispiel dafür ist der druckfest gekapselte Motor EEx-d im Vergleich zu einem Motor erhöhter Sicherheit EEx-e. Die Funktion des EEx-d Motors ist die Beständigkeit gegenüber dem Druck einer etwaigen Explosion im Innenraum und die Verhinderung einer Explosionsübertragung. Die Funktion des EEx-e besteht darin, die Funken- oder Flammenbildung auch bei unzulässig hohen Temperaturen bei Normalbetrieb des Motors zu verhindern. Beide Ausführungen entsprechen den Sicherheitsanforderungen der ATEX Kategorie 2G. Im Hinblick auf die Sicherheit gibt es jedoch einen Unterschied. Stellen wir uns einmal vor, dass der Motorschutz versagt. Dadurch kommt es zu einer häufig auftretenden Störung, wie Überlastung oder der Ausfall einer der Phasen. Beide Motoren können in dieser Situation intern eine Zündquelle bilden, aber nur der druckfest gekapselte Motor verhindert, dass eine etwaige Explosion nach außen tritt.

Ihre Konstruktionsanforderungen im Hinblick auf einen explosionsgeschützten Ventilator

Das Dokument ATEX Explanation unter der Produktseite Elektromotoren verleiht Ihnen einen besseren Einblick in die Einteilung der ATEX Klassifizierung. Es wird auch angegeben, dass in Zone 0 keine Elektromotoren aufgestellt werden können. Das ist ein Beispiel dafür, dass realistische Anforderungen an die ATEX Installation und den explosionsgeschützten Ventilator erforderlich sind, um sie mit den Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit, Effizienz, Wartung und Kostenaufwand vereinen zu können. Bei ATEX Anlagen gibt es häufig mehrere Möglichkeiten zur Senkung der Risiken und damit zur Reduzierung der Anforderungen und des Kostenaufwandes für den explosionsgeschützten Ventilator. Sjerp & Jongeneel freut sich mit großem Interesse auf Ihre Konstruktionsanforderungen.

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